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Lichtfunken für München
Das Münchner Licht, seine
Spiegelungen in der Isar, haben Daniel Libeskind bei seinem ersten
Besuch Am Gries, dem erwünschten Standort einer Liberalen Synagoge
für Beth Shalom in München, inspiriert. Dies berichtete der
New-Yorker-Stararchitekt am 4. Mai bei der Präsentation seines
Synagogenentwurfs im Jüdischen Museum München.
v. Jan Mühlstein, 1.
Vorsitzender
Als Leitidee für das Projekt
wählte Libeskind daher „Sparks“, die Lichtfunken. Das Gebäude sei –
ausgehend von dem hohen, nach oben spitz zulaufenden Synagogenraum –
von innen nach außen entworfen, beschrieb er seine Arbeitsweise.
Entsprechend dem Bebauungsplan kombiniert der Entwurf die für das
Gemeindeleben nötigen Flächen im Unter- und erhöhten Erdgeschoss mit
Wohnungen im zweiten und dritten Stock.
Die „Libeskind-Synagoge“, deren
Vorstellung ein umfassendes Echo in den internationalen Medien
erzeugte, fand Anerkennung bei Vertretern der Landeshauptstadt
München. Der Entwurf sowie das engagierte Auftreten von Nina und
Daniel Libeskind bei einem Treffen in der Gemeinde, das vor der
abendlichen Präsentation im Jüdischen Museum stattfand, überzeugten
auch die Mitglieder von Beth Shalom.
Nun kommt es darauf an,
gemeinsam mit der Stiftung Synagoge Beth Shalom ein Konzept für das
Sponsoring des Projektes zu entwickeln und umzusetzen sowie Spenden
und öffentliche Zuschüsse zu gewinnen, um die Finanzierung des
Bauvorhabens zu sichern. Dies hat auch die Mitgliederversammlung von
Beth Shalom bekräftigt, die zu diesem Thema am 17. Juli
stattgefunden hat.
Daniel Libeskind in München
Vorstellung der Entwürfe für die neue Synagoge |