Liebeskind-Bau für Beth Shalom

Es ist uns gelungen, für das Projekt der Wiedererrichtung einer liberalen Synagoge in München den weltberühmten Architekten Daniel Libeskind zu gewinnen, der für das städtische Grundstück Am Gries für Beth Shalom einen Entwurf eines Synagogen- und Gemeindebaus erstellt hat. Um das Projekt zu realisieren, wurde die Stiftung Synagoge Beth Shalom gegründet.

Der geplante Libeskind-Bau vereinigt unterschiedliche Nutzungen. Neben einer Synagoge sind eine öffentliche Kita und eine Begegnungsstätte für Ausstellungen, Vorträge und kleine Konzerte geplant. Der überwiegende Teil der Nutzungsfläche ist für Wohnungen vorgesehen. Bei der Planung und Errichtung soll auf den erhaltenswerten Baumbestand und die Belange der Anwohner besonders Rücksicht genommen werden.

Nach den vorliegenden Plänen soll die Wohnnutzung an die bestehenden Wohngebäude anschließen. Der andere Teil des Gebäudes gleicht nach seiner äußeren Form einem Bergkristall, der in einem Dialog mit der bestehenden Ensemble-Bebauung treten soll. Libeskind hat ihn als einen Lichtfunken bezeichnet. Mit dem Libeskind-Bau entsteht an der Prinzregentenstraße in München eine einzigartige Ansammlung von Bauwerken, in denen sich die deutsche Geschichte widerspiegelt.

Die Bauherrin, Liberale Jüdische Gemeinde Beth Shalom e. V., München, hat inzwischen einen Antrag auf Bauvorbescheid eingereicht. Die Gemeinde und das Architekturbüro Gollwitzer aus München, das mit dem Büro Libeskind seit langem eng zusammenarbeitet, planen eine breite Information der Öffentlichkeit, sobald die Corona-Pandemie dies zulässt.

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